Grundlagen

Die Fotografie ermöglicht uns in sehr kurzer Zeit das festzuhalten, was wir visuell wahrnehmen.

Wie in jedem Handwerk und in jeder Kunstform können wir den Umgang mit der Kamera als Werkzeug perfektionieren und nicht nur ein Abbild des Gesehenen schaffen, sondern unsere gesamte Wahrnehmung mit ins Bild bringen.

 

Das fertige Bild ist ein Zweidimensionales feststehendes und stilles Dokument des von uns Gesehenen.

Mit den Werkzeugen: Belichtungszeit, Blende, Fokussierung und Brennweite

haben wir viele Möglichkeit unsere Bilder zu optimieren.

 

Die Belichtungszeit von 1/4000stel bis zu mehreren Sekunden oder gar Minuten

macht unsere Bilder heller oder dunkler, ist aber auch zuständig für alles,

was sich im Bild bewegt.

Kurze Belichtungszeiten halten bewegte Motive fest oder frieren sie ein.

Lange Belichtungszeiten bringen Bewegung in unsere Bilder.               Bilder 1 - 4

 

Die Blende z.B.  1,4 oder 5,6 oder 16 angezeigt  als 1:5,6  oder F5,6 

ist ebenfalls zuständig, unsere Bilder heller bzw. dunkler zu machen.

Das wichtigste am Blendenwert ist jedoch die Auswirkung auf den Schärfebereich.

                                                                                                               Bilder 5 - 8

 

Die Fokussierung oder der Autofokus macht keineswegs scharfe Bilder sondern stellt das Objektiv auf den Bereich scharf den wir als Fotograf auswählen.

Von diesem Punkt oder besser dieser Ebene aus, werden alle davor und dahinter liegenden Motive mehr oder weniger schnell unscharf.                                         Bilder 9 - 10

 

Die Brennweite des Objektivs gibt an ob wir mit Weitwinkel - Normal - oder Teleobjektiv fotografieren.

Die Brennweite legt den Bildausschnitt fest, den wir aufnehmen.

Zoomobjektive haben eine variable Brennweite, die sich durch schieben oder drehen verändern lässt.                                                                         Bilder 11 - 12

 

Bildformate
JPEG „Joint Photographic Experts Group“
Man verwendet dieses Format, um die Dateigröße von Bildern zu reduzieren.
Sie schrumpft je nach Einstellung auf bis zu fünf Prozent der ursprünglichen Dateigröße.
Jpeg mit 8 Bit pro Farbkanal kann 16Millionen Farben darstellen und 256 Helligkeitsstufen.
 
PNG steht für „Portable Network Graphics“ und vereint die Stärken von JPEG und GIF.
Genau wie JPEG-Dateien kann das Format bis zu 16,7 Millionen Farben darstellen, lässt sich dabei aber nahezu verlustfrei komprimieren.  PNG kann Transparenz darstellen und speichern.
 
GIF „Graphic Interchange Format“
das sich durch hohe, verlustfreie Komprimierung auszeichnet.
Im Gegensatz zu JPEG-Dateien kann es jedoch maximal 256 Farben darstellen.
 

GIF-Grafik mit 8-Bit Farbtiefe (256 Farben)

GIF-Grafik mit 7-Bit Farbtiefe (128 Farben)

GIF-Grafik mit 4-Bit Farbtiefe (16 Farben)

GIF-Grafik mit 1-Bit Farbtiefe (2 Farben)

Jpeg mit 8 Bit pro Farbkanal = 24 Bit  ergibt 16,7 Millionen Farben.

RAW - Formate werden mit 10, 12, 14 oder 16 Bit pro Farbkanal gespeichert.

RAW mit 12 Bit = 4096 Helligkeitsstufen pro Kanal.

 
Das BMP -Format gehört zu den einfachsten Formaten, die von Microsoft und IBM zusammen entwickelt wurden.
 

 

PSD

Photoshopeigenes Dateiformat.

Transparenzen, Ebenen, Kanäle und alles, was in Photoshop möglich ist, kann mitgespeichert werden.

Dateigröße hängt stark davon ab, wie viele Ebenen, Kanäle, Effekte etc. mitgespeichert werden.

Das PDF-Format unterstützt Bilder mit 16 Bit pro Kanal.

DNG

"Digital Negative"  ist ein Dateiformat, das die rohen Bilddaten einer Digitalkamera sowie Metadaten enthält, durch die die Bedeutung dieser Daten definiert wird.

DNG, das öffentlich erhältliche Archivierungsformat von Adobe für Camera Raw-Dateien, wurde entwickelt, um Kompatibilität zu gewährleisten und die zunehmende Verbreitung verschiedener Camera Raw-Dateiformate einzudämmen.

Mit dem Zusatzmodul „Camera Raw“ können Camera Raw-Bilddaten im DNG-Format gespeichert werden.

 

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