Fokus

 

Kompaktkameras haben meist einen Kontrast-Autofokus, der sehr genau arbeitet aber durch das Hin-und herpendeln sehr langsam sein kann.

Auch Hybrid-AF (Autofokus mit Phasenerkennung und Kontrasterkennung) ist möglich.

System und Spiegelreflexkameras haben einen Phasen Autofokus mit Linien und Kreuzsensoren, der sehr schnell arbeitet und auch schnapschußfähig ist.

 

Die Anzahl, Anordnung und Typ der Autofokus-Sensoren ist ein entscheidender Faktor für die Leistungsfähigkeit eines Autofokus-Systems.

Moderne Kameras haben meist eine Vielzahl von AF-Sensoren, womit sich die Genauigkeit der Scharfstellung natürlich erhöht. Liniensensoren können nur auf Strukturen scharfstellen, die senkrecht zu ihnen ausgerichtet sind.

Der Kreuzsensor hat sowohl einen vertikalen als auch einen horizontalen Sensor, er kann somit sowohl auf waagerechte als auch auf senkrechte Strukturen scharfstellen.

Die Leistungsfähigkeit eines Autofokus-Systems hängt nicht nur von der Kamera, den Sensoren und der dazugehörigen elektronischen Steuerung ab, sondern vor allem auch von der Lichtmenge, die das Objektiv durchlassen kann. Generell kann man sagen, dass es für den Autofokus immer besser ist, wenn ein Objektiv eine große Blendenöffnung aufweist.

 

Um den Phasenvergleich durchzuführen, braucht man mindestens zwei versetzt angeordnete Sensoren. Die Sensoren können bei der Phasenverschiebung nicht nur erkennen, ob das Objektiv außerhalb der Fokusebene liegt, sondern auch wieweit und in welche Richtung das Objektiv für korrekte Schärfe fokussiert werden muss.

Das macht dieses System sehr schnell.

Kameras sind schnapschußfähig wenn sie innerhalb 0,3 sec auslösen.

 

Die einzelnen Autofokusfunktionen sind: 

Autofokus (AF): Einzelautofokus (AF-S), kontinuierlicher Autofokus (AF-C), automatische Auswahl zwischen AF-S und AF-C (AF-A), permanenter AF (AF-F) • Manuelle Fokussierung (MF), AF-Tracking

 

Unsere Standarteinstellung ist AF-S

Mit dem Einzelmessfeld in der Mitte des Suchers, können wir den Schärfepunkt im Bild festlegen und mit halb gedrücktem Auslöser speichern um dann den Bildausschnitt festzulegen und auszulösen.

 

Die Messfeldsteuerung steht auf Einzelfeldsteuerung.

Automatische Messfeldsteuerung und  Motivverfolgung nutzen wir bei Bedarf.

 

 

Die Einstellung AF-C  lässt kein Speichern der Entfernung zu

und wird dann genutzt, wenn sich Motive auf uns zu oder von uns weg bewegen. Der Autofokus ändert dann kontinuierlich die Entfernung bis zur Auslösung.

 

Bei der Motivverfolgung arbeitet das System mit vielen Messzellen und reagiert auf Messpunkte, die ihre Entfernung verändern.

So kann das AF-System Objekte, die sich bewegen, verfolgen.

 

Die manuelle Einstellung ist immer dann von Vorteil, wenn der AF keinen Kontrast erkennt oder wenn es zu dunkel ist.

Ein Objekt hinter einem Zaun oder hinter Grashalmen ist oft manuell schneller scharf gestellt.

 

 

AF + VR  Schalter am Objektiv

Adler mit Teleobjektiv 300mm

Mädchen in Nepal mit Tele

Fokus auf die Augen

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