Idee u. Vorbereitung
Eine gute Vorbereitung ist der erste Weg zum guten Bild.
Wer sein Motiv kennt, hat die richtige Brennweite und den AF-Modus vorher ausgewählt und ist somit 100mal schneller als der schnellste Autofokus.
Die Brennweite unseres Objektives ist für den Aufnahmewinkel zuständig.
Manchmal ist man wesentlich schneller, wenn man die Fokusierung manuel vornimmt.
Man sagt, eine Kamera ist Schnapschußfähig, wenn sie innerhalb 0,3 sec auslöst, daran erkennt man wie schnell man sein sollte, um z.B. ein gutes Porträt zu machen.
Brennweite, Hoch-Querformat, Autofokusmodus, Belichtungswerte, all dieses kann mann schon vor der Aufnahme auswählen, um dann im richtigen Moment den Auslöser zu drücken.
Landschaftsfotos
Vordergrund und Komposition
Wir stehen in einer überwältigenden
Landschaft und fotografieren drauf los
– ohne Vordergrund gelingt selten ein perfektes Bild, das die ganze Dimension des Gesehenen wiedergibt.
Sucht also nach der Linie, dem Stein, der Blume, dem Baum oder was sonst noch passt, das im Vordergrund
(vornehmlich zu einer Seite hin) platziert
ist. Damit alles scharf wird, Blende schließen (z.B.f/8 - f/16) und fokussieren aufs erste Drittel im Bild.
Besondere Orte aufsuchen
Ein großartiges Bild kann zwar auch an einem mittelmäßigem Ort gelingen.
Wer es sich einfach machen will, der fotografiert da, wo es ohnehin schon genial ist.
Das heißt dann manchmal auch, weit zu reisen, einen Gipfel zu besteigen,
aufs perfekte Wetter zu warten ...
und alle Mühen haben sich gelohnt, wenn man später mit einer großartigen Aufnahme nach Hause kommt.
Gegen die Sonne fotografieren
Ein beliebtes Stilmittel von Fotografen, die wissen, wie man die Blende schließt: Die Sonne mit ins Bild nehmen und dank kleiner Blendenöffnung als„Sonnenstern“ abbilden.
Das gelingt am besten bei wirklich strahlender Sonne, die nicht von Wolken
verschleiert ist, und je nach Objektiv ab einer Blendenöffnung von f/16.
Probiere den Effekt mit deinem Objektiv einfach mal aus – in der Blendenvorwahl
(A / Av) wählt die Kamera die passende
Belichtungszeit automatisch.
Belichtungskorrektur (+/--Taste) von Hand.
Filter machen den Unterschied
Zwei Filtertypen gehören in die Tasche eines Landschaftsfotografen:
Polfilter, die für ein kräftigeres
Himmelsblau eingesetzt werden und entspiegeln z.B. Wasseroberflächen.
Das Polfilter verlängert unsere Belichtunszeit ums Doppelte, also das Filter nicht auf dem Objektiv belassen.
Ein Graufilter, mit dem die Belichtungszeit verlängert wird.
( Fliesende Bewegungen )
Ja, das Fotografieren ist aufwändiger
und erfordert zumindest bei Graufiltern fast immer den Einsatz eines Stativs. Aber es lohnt sich –
denn so entstehen Aufnahmen, die sich garantiert vom alltäglichen Handygeknipse unterscheiden.
Stadt + Landschaft bei Nacht
Wenn es nachts nicht mehr zu
kalt ist, macht das Fotografieren bei Dunkelheit wieder mehr Spaß. Landschaften sind nachts ein tolles
Motiv – man sollte allerdings schon recht genau wissen, was man eigentlich fotografieren will, denn das Komponieren eines Bildes bei Dunkelheit ist nicht ganz einfach. Schließlich sieht die Kamera
in der Landzeitbelichtung mehr als wir mit bloßem Auge.
Also am besten schon bei Tag den Bildausschnitt ausprobieren und abends wiederkommen.










